NEWSID: 2138
Datum: 27.03.2021 - 07:34 Uhr | Schleswig-Holstein

Zwei Tote und neun Schwerverletzte bei Horror-Unfall: Transporter und Minivan prallen auf Bundesstraße frontal zusammen

Transporter war mit fünf Personen besetzt, weitere sechs Personen saßen im Minivan - Drei der Schwerverletzten schweben in aktuer Lebensgefahr - Rettungshubschrauber im Einsatz

Zwei Tote und neun Schwerverletzte bei Horror-Unfall: Transporter und Minivan prallen auf Bundesstraße frontal zusammen: Transporter war mit fünf Personen besetzt, weitere sechs Personen saßen im Minivan - Drei der Schwerverletzten schweben in aktuer Lebensgefahr - Rettungshubschrauber im Einsatz

Datum: 27.03.2021 - 07:34 Uhr
Ort: B205 bei Neumünster / Schleswig-Holstein / Neumünster

Zwei Menschen starben noch an der Unfallstelle, neun weitere wurden teils lebensbedrohlich verletzt - und die Rettungskräfte waren stundenlang im Großeinsatz - so lautet die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich in der Nacht zum Sonnabend auf der Bundesstraße 205 bei Neumünster in Schleswig-Holstein ereignet hat.
Gegen zwei Uhr in der Nacht waren ein aus Richtung Bad Segeberg kommender Kleintransporter mit mehreren Sitzreihen und fünf Personen an Bord aus noch ungeklärter Ursache frontal mit einem entgegenkommenden Minivan zusammengestoßen, in dem sechs Menschen saßen. Durch die enorme Wucht des Zusammenstoßes wurde der Minivan komplett zerstört und der Motorblock wurde herausgerissen, der große Transporter stürzte um und blieb auf der Seite liegen.
Die wenig später eintreffenden Rettungskräfte erwartete ein schreckliches Bild: Die Straße war mit Trümmerteilen übersät - und es gab durch die elf Insassen in den beiden Autos eine große Anzahl an Verletzten, die befreit und versorgt werden mussten. Daher wurde umgehend Großalarm ausgelöst - aus mehreren weiteren Landkreisen rückten Rettungswagen und Notärzte an, auch ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle.
Doch trotz des schnellen Einsatzes kam für Fahrer und Beifahrer des Minivans jede Hilfe zu spät - sie starben noch an der Unfallstelle. Alle weiteren Insassen erlitten schwere Verletzungen - drei von Ihnen schweben nach Angaben der Polizei in Lebensgefahr.
Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser nach Neumünster, Kiel, Lübeck, Rendsburg und Bad Segeberg eingeliefert, wo sie nun medizinisch versorgt werden.
Warum eines der Fahrzeuge in den Gegenverkehr kam, ist noch unklar. Ein Dekra-Sachverständiger nahm noch in der Nacht die Arbeit zur Unfallrekonstruktion auf und verschaffte sich mit Hilfe einer Drohne einen Überblick über die Unfallstelle und machte Luftaufnahmen.
Die B205 blieb für die Rettungs- und Aufräumarbeiten für mehr als vier Stunden voll gesperrt. Die beiden Unfallwagen wurden abgeschleppt.

© westkuesten-news.de / Florian Sprenger
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Unsere O-Töne
O-Ton Thomas Römer, Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Neumünster: "Wir sind heute gegen zwei Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen worden mit insgesamt 11 Betroffenen. Wir mussten erstmal den Rettungsdienst organisieren, weil wir insgesamt 11 Rettungswagen brauchten. Im Nachgang sind denn leider zwei Personen verstorben. Neun Personen wurden dabei schwerverletzt. Die Schwierigkeiten waren hier die Leichen aus den Fahrzeugen zu bergen. Das mussten wir mittels Kettenbergung machen und so hat der Einsatz denn auch mehrere Stunden gebraucht. Bis der letzte Rettungswagen die Einsatzstelle verlassen hat, sind 2,5 Stunden vergangen.
Auch die Krankenhausabfrage musste organisiert werden. Man muss mit den Verletzten dann auch in ein Zielkrankenhaus. Wir waren hier mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Die Fahrzeuge schienen voll besetzt. In dem einen waren sechs Personen und in dem anderen fünf. So wie die Fahrzeuge im Hintergrund aussehen, müssen die sich mit sehr hoher Geschwindigkeit getroffen haben."

    Unsere Bilder
  • Totale der Einsatzstelle, "Blaulichtmeer" auf Bundesstraße
  • Total zerstörter Transporter liegt auf der Seite
  • Zerstörter Minivan steht an Leitplanke
  • Mehrere Rettungswagen und Notarzt vor Ort
  • Verletzte werden in den Rettungswagen versorgt
  • Rettungskräfte im Laufschritt, Verletzte werden versorgt
  • Rettungshubschrauber steht am Unfallort auf Bundesstraße
  • Feuerwehr bei Aufräumarbeiten
  • Trümmerfeld auf der Straße
  • Leichenwagen an der Unfallstelle
  • Abschleppdienst vor Ort, Minivan wird aufgeladen
  • Herausgerissener Motorblock wird mit Kran geborgen
  • Sachverständiger vor Ort, mach Luftaufnahmen mit Drohne
  • Schnittbilder

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